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Oskar versus die Todesgöttin: Teil 1 Jörgen Dingler

Oskar versus die Todesgöttin: Teil 1

Jörgen Dingler

Published November 8th 2013
ISBN :
Kindle Edition
138 pages
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 About the Book 

Es sind Welten, die die gefeierte Designerin und den Software-Entwickler aus ursprünglich einfachen Verhältnissen trennen. Und doch verbindet die quirlige Modeprinzessin Christine Vaarenkroog etwas Entscheidendes mit dem Katzenfan Oskar Randow –MoreEs sind Welten, die die gefeierte Designerin und den Software-Entwickler aus ursprünglich einfachen Verhältnissen trennen. Und doch verbindet die quirlige Modeprinzessin Christine Vaarenkroog etwas Entscheidendes mit dem Katzenfan Oskar Randow – Mord. Die eine gibt Mordaufträge an ihre geheime Verbündete zur Ausführung weiter, der andere ist insgeheim Ausführender in Sachen Mord. Der kühle Blonde ist ‚Profi­killer auf dem zweiten Bildungsweg‘, der seinerseits Aufträge von seinem amerikanischen Vermittler Greg Norman zugeschanzt bekommt. Leider verbindet die beiden noch etwas anderes in Sachen Mord, nämlich Christines Ermordung. Selbige ist bei Greg und Oskar in Auftrag gegeben worden – für ein astronomisches Honorar, von Christines eigenem Vater. ‚Leider‘ deswegen, weil noch etwas Christine und Oskar verbindet, seit sie aufeinander trafen: starke Gefühle füreinander. Dass Christines mordende Vertraute die gefürchtetste Killerin der Welt ist, vereinfacht die Sache nicht gerade. Das Killerphantom trägt zu recht den Namen einer Todesgöttin: Kali.Warum ist eine Stardesignerin Jobbeschafferin für eine Super­killerin?Vor allem aber: Warum tötete Kali vor Jahren Christines Mutter?Der von Greg Norman als ‚Lottogewinn‘ angepriesene Auftrag entwickelt sich zu einer stetig wachsenden Ansammlung einander bedingender Dilemmas. Oskar Randows Optionen sind verheerend. Gibt es überhaupt ein kleinstes Übel? Wie es auch kommen mag, zumindest eins steht für ihn fest:Das kann kein gutes Ende nehmen!–Im ersten Teil geht es um einen Kunden im künstlerischen Milieu. Oskar soll einen reichen Galeristen erledigen. Doch Nikolas Tyron hat anderes im Sinn, als sich abknipsen zu lassen. Oskar wird gewissermaßen umgeleitet. Auf eine Frau, die niemanden kalt lässt.–Titelszene aus Teil 1:»Dauert es noch lange?«, fragte sie fast gelangweilt, als sie mit kalten Augen seine nachdenklichen Augen fixierte. Oskar war spätestens jetzt auch das klar: Vera war ihm über!»Nein«, hauchte er betreten. »Is gleich vorbei.« Er hob seine Walther.Vera grinste. Ja, sie grinste. Wenn auch bitter, aber sie grinste. Kein Bangen, kein Flehen. Unglaublich! Er zögerte einen Moment.»Ich sehe dich wieder. In einem anderen Leben.« Sie hob eine Augenbraue und sah ihn verächtlich an. Nein, nicht verächtlich, doch eher überlegen.Fast im selben Moment, als sie ihre geradezu poetischen letzten Worte ausgesprochen hatte, spuckte die Walther. Einen Walter hatte sie getötet, jetzt wurde sie mittels einer Walther getötet. Er schoss nur einmal. Niemals hätte er Vera – wie andere Kunden – in den Kopf schießen wollen. Er hatte auf die Mitte ihrer Brust gezielt, knapp oberhalb des Hirschemblems, das die Träger ihrer Lederhose verband. Veras Kopf knallte nach hinten an die Holzbohlen der Wand, sank dann seitlich und nach vorn. Ihre angewinkelten Beine klappten nach unten. Blut sickerte durch ihr Flanellhemd. Ihre Augen waren halboffen, seltsam verdreht. Tot.Was denkt, fühlt, sieht man in diesem letzten Moment des Lebens? In dem Moment des Todes. Was davon bekommt man noch bewusst mit?–Die Teile 1 bis 5 haben ein paar Seiten vom Anfang des nächsten Teils am Ende.Die Teile 2 bis 6 haben eine kurze Zusammenfassung am Anfang, was im vorigen Teil geschah.